Datenschutz im Betrieb + Konzernrechnungswesen SAP
Datenschutz im Betrieb+Konzernrechnungswesen SAP

Für und Wider  - ob interner oder externer Datenschutzbeauftragter:

  • Hohe Anforderungen: Er muss die den Datenschutz betreffenden Rechtsvorschriften anwenden können und über Kenntnisse der betrieblichen Organisation verfügen sowie Computerexperte sein. Dabei werden von ihm didaktische Fähigkeiten, psychologisches Einfühlungsvermögen und Organisationstalent verlangt. Mit Konflikten um seine Position, seine Funktion und Aufgabe muss er in angemessener Art und Weise umgehen können.

  • Know-how (Fachkunde): Gemäß § 4f Abs.2S.1 BDSG: „Zum Beauftragten für den Datenschutz darf nur bestellt werden, werdie zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt.“ Generell muss der Datenschutzbeauftragte (DSB) zuverlässig sein. Der interne DSB muss erst zeitintensiv Wissen aufbauen und ständig Fortbildungen besuchen. Der eDSB kann für das beauftragende Unternehmen direkt das bestehende Fachwissen routiniert einsetzen und ist für Weiterbildung selbstverantwortlich.

  • Zwiespalt originäre Arbeit / Tätigkeit als DSB: Vielfältige eigene Interessenkonflikte können zu Fehlentscheidungen sowohl für die Tätigkeit als DSB als auch für die Haupttätigkeit führen, wie aber auch im Verhalten zu Kollegen in der Funktion Mitarbeiter versus DSB. Der eDSB ist frei von derartigen Konflikten und kann daher davon losgelöste und qualifizierte Beurteilungen der Sachverhalte abgeben und dementsprechende Empfehlungen aussprechen. Vor allem bleiben die zeitlichen Ressourcen für die originären Aufgaben erhalten!

  • Teure und zeitintensive Fortbildungen: Die teuren und vor allem auch zeitintensiven Fortbildungen (Aus- und Weiterbildung, Fachliteratur, Mitgliedsbeiträge, Räumlichkeiten, Hilfspersonal, etc.), sowie die Kosten und Zeit zur Erhaltung der Fachkunde müssen für den internen DSB vom Unternehmen gesondert zum Gehalt getragen werden. Beim eDSB ist die Erhaltung der Fachkunde selbstver-ständlich.

  • Kenntnis über Einzelheiten und Strukturen des Unternehmens: Hier können sowohl der interne als auch der externe DSB Vor- und Nachteile haben. Den Unternehmensinterna  steht der interne DSB zwar näher, ist in der Beurteilung jedoch beeinflussbar oder voreingenommen und wird in seiner Funktion von den Kollegen ebenso lästig empfunden wie der eDSB. Dieser kann seine Erfahrungen aus Unternehmensvergleichen einbringen und erschließt sich schnell die fehlenden Informationen durch gezielte Prüfungen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Dipl.Kfm. Frank Klages